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Was sollten Sie nicht tun
Es gibt Sprachen und Befehle, die von Suchmaschinen nicht bzw. sehr schlecht erkannt werden können.
Vermeiden Sie aus diesem Grunde auf Ihrer Startseite Flash-Intro´s , Java oder große Grafiken.
Diese sind von Suchmaschinen teilweise nicht zu erkennen, und somit für Sie absolut wertlos.
Sollten Sie aus Designgründen nicht auf pfiffige Grafiken und Flash-Intro´s verzichten können oder wollen,
so setzen Sie wenigstens einen „normalen“ Link auf die Sitemap.html .
So gelangt die Suchmaschine wenigstens schnell zu Ihrer Inhaltsübersicht.
Java
Viele Suchmaschinen haben Probleme bei der Erkennung von Javascripten. Natürlich arbeiten die
Entwickler daran, auch Scripte in Java zu erkennen, aber wann dies letztlich erfolgreich ist,
ist noch nicht abzusehen.
Und solange dies der Fall ist, gehen die Suchmaschinen leider davon aus, dass Teile Ihrer Webseite,
die Javascript enthalten, evtl. Spam enthalten.
Warum ist das so?
Javascript an sich ist ja nichts schlechtes, es wurde jedoch in den letzten Jahren sehr sehr häufig
erfolgreich dazu benutzt, Webseiten nach vorne zu puschen. Javascript wird meistens in so genannten
Doorway Page Seiten eingesetzt, die dem Besucher einen anderen Inhalt darstellen, als den Suchmaschinen
vorgegaukelt wird.
Und dies ist natürlich nicht von den Suchmaschinen gewünscht, und wird entsprechend mit dem Rauswurf
aus dem Index abgestraft.
Und dies kann zur Folge haben, dass normale Javascript Nutzer in die gleiche Schublade gesteckt
werden wie Spammer.
Also seien Sie vorsichtig bei der Verwendung von Javascripten.
Flash
Bei Flash hat sich einiges getan, und kann mittlerweile bereits teilweise erkannt werden.
Vermeiden Sie es trotzdem, Ihre ganze Webseite in Flash zu programmieren. Natürlich können Sie
problemlos einzelne Teile oder Werbebanner in Flash einsetzen. Dies ist überhaupt kein Problem.
Aber bitte nicht die gesamte Seite.
Frame
Verwenden Sie keine Frames, bzw. vermeiden Sie es, wichtige Inhalte, und damit meine ich wichtig
für Suchmaschinen, in Frames zu setzen, bzw. ganze Webseiten im Frame hochzuladen. Frame Inhalte
werden von den meisten Suchmaschinen nicht erkannt, sind also aus der Sicht eines Suchmaschinenoptimierers
nutzlos, zum anderen kann es sein, dass Ihnen die Verwendung von Frames sogar aus Sicht des
Suchmaschinenbetreibers negativ als Spam ausgelegt werden könnte, und damit geht der Schuss nach hinten los.
Was ist eigentlich Spam, und wo liegt die Grenze zum Spamming?
Eine optimale Suchmaschinen freundliche Webseite besteht aus HTML Code.
Mittels CSS lässt sich jedoch der Programmieraufwand vereinfachen. In einer extra CSS-Datei können alle
Attribute definiert werden wie Schriftarten, Größen, Fettschriften oder dergleichen.
Findige Webmaster setzen nun in der HTML Datei Überschriften wie H1 und H2, definieren diese H1 und H2
Überschriften in der CSS Datei mit einer Pixelgröße von 1 oder gar 0, oder setzen die Schriftfarbe wie
die Hintergrundfarbe, so dass dieses Keywordspamming nicht vom Besucher gesehen werden kann, jedoch die
Suchmaschinen das H1 und H2 Keyword erkennen.
Dieser so genannte Hidden Text ( weißer Text auf weißem Hintergrund ) bzw. der Einsatz von mikrokleinen
Schriften wird von den Suchmaschinen als Spam bewertet. Also lassen Sie lieber die Finger von diesen Methoden.
Es kann natürlich lange gut gehen.
Aber verlassen Sie sich nicht darauf. Denn, wenn es die Suchmaschine nicht erkennt, wird es Ihr Mitbewerber
sicherlich erkennen, sobald Sie ihn bei den Suchergebnissen eingeholt haben.
Und bei Google zum Beispiel kann man Spammer via Spam-Report anzeigen. Google prüft dann Ihre Webseite manuell,
und wird Ihre Domain mit allen Unterseiten bei berechtigten Verstößen aus dem Index kicken.
Vergessen Sie jedoch vor lauter Suchmaschinenoptimierung nicht Ihre Besucher. Natürlich sollten Ihre Besucher
auch mit Ihrer Webseite zurechtkommen und an dem Aufbau und den Inhalten Ihre Freude haben, bzw. Interesse geweckt werden.
Suchmaschinenoptimierung ist immer ein Spagat zwischen Besuchernutzen und Suchmaschinen Freundlichkeit.
Vermeiden Sie bei der Gestaltung Ihrer Webseiten auf fertige Grafiken und Bilder wie Buttons als Linkverweis.
Die in den Bildern enthaltenen Linkbeschreibungen können Suchmaschinen nicht lesen, und sind somit wertlos.
Wenn Sie trotzdem aus optischen Gründen fertige jpg Buttons oder Symbole verwenden wollen, so nutzen Sie das
„alt und title Attribut“, um der Suchmaschine zusätzlich Keyword Futter zum Link zu liefern.
Um Keywords im Text noch besser herauszustellen ( für Suchmaschinen ), gibt es in HTML einige kleine Tricks,
welche von Suchmaschinen gerne angenommen werden.
Es gibt zum Beispiel Überschriften Definitionen ( H1, H2, H3 etc ) welche automatisch die Wertigkeit der Überschrift
definieren wie Größe etc.
Die Verwendung von H2 Überschriften wird Sie jetzt nicht sofort auf Platz 1 bringen, aber die Suchmaschine verhält
sich hier nicht anders als ein Besucher, er sieht die Fettgedruckte Überschrift, in welcher natürlich das relevante
Keyword enthalten ist.
Ebenso sollten Sie Möglichkeiten wie Fettdruck (HTML = ) oder Unterstreichungen
(HTML = ) zur Untermahlung Ihrer Keywörter nutzen.
Wichtig: Es gilt aber immer, bei jeder Optimierungsvariante, übertreiben Sie es nicht. Der Besucher sollte
keine durch Fettdruck oder Änderungen des Schrifttyps verschandelte Seite vor sich haben, es wird in nur
verscheuchen, und Sie haben nichts davon.
Denn:
In den Suchmaschinenergebnissen gefunden zu werden ist das eine, aber den Besucher auch zu halten um Umsatz
zu generieren das andere.
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